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XPORT - NetBIOS Router

Überblick

XPORT verbindet eine unbegrenzte Anzahl von NetBIOS basierten LANs via X.25, asynchronen und ISDN Verbindungen oder einer Standleitung. Einmal verbunden, kann eine Client Workstation in einem LAN problemlos einen Server in einem anderen LAN ansprechen.

XPORT ist einfach zu installieren und verlangt keine Änderungen an vorhandenen Server und Workstations.

XPORT erreicht durch Datenkompression und geringen Overhead eine sehr hohe Leistung.

Von XPORT wurden über 1400 Programmpakete in 15 Staaten weltweit verkauft.

XPORT ist ein Softwarerouter. Ein Router hat die Aufgabe, ein bekanntes Interface oder Protokoll zu übertragen. Im Falle von XPORT ist das NetBIOS.

Verteilte Ressourcen

Wurden zwei oder mehrere LANs mit XPORT verbunden, so kann eine Workstation jeden Server in jedem LAN ansprechen. Stellen Sie sich am besten vor, die einzelnen LANs werden zu einem neuen größeren LAN zusammengeschlossen. Damit versteht es sich schon von selbst, daß man auch in diesem "MegaLAN" - genannt WAN - die selben Möglichkeiten hat wie im kleinen LAN. Die Zuteilung von Ressourcen kann beim Booten, beim Einloggen oder nach Anforderung (typischerweise mit einem Net Use Command) erfolgen.

XPORT kann LANs verbinden, die sich in einer Stadt, in einem Land oder irgendwo sonst auf der Welt befinden.

XPORT verbindet LANs unterschiedlicher Topologien (e.g. einen Token-Ring, ein Ethernet und ein Arcnet)

SQL und Terminal Server

Verteilte Ressourcen im LAN sind nicht nur Massenspeicher und Drucker, sondern auch SQL Datenbanken und Terminal Server. Gemeinsam mit den anderen NetBIOS LAN Ressourcen kann mit XPORT sowohl zu einer SQL Datenbank als auch zu einem Terminal Server Zugang im WAN bekommen werden.

Ein SQL Client in einem LAN kann ganz einfach mit einem SQL Server im anderen LAN kommunizieren.

Ein Terminal Emulator kann entweder auf einer Workstation im LAN laufen, und über das LAN mit einem Minicomputer oder Mainframecomputer verbunden werden, oder die Hostverbindung kann direkt oder mit einem Gateway-Computer realisiert werden. In beiden Fällen kann XPORT dazu verwendet werden, um PCs mit einer Remote Location zu verbinden.

Eine PC 3270 Workstation, die mit einem Mainframecomputer verbunden ist, verwendet normalerweise eine Gatewayfunktion im LAN . Die Verbindung zwischen dem Gateway und dem Terminal Emulator kann durch XPORT realisiert werden.

Eine Workstation mit POWERfusion kann mittels XPORT auf einen UNIX Rechner irgendwo außerhalb zugreifen.


Erweiterte Sicherheit

XPORT verleiht dem LAN zusätzliche Sicherheit zu der des Netzwerkbetriebssystems. Es erlaubt die Beschränkung und Überwachung von Fernzugriffen und verhindert unauthorisierten Zugriff.

Eingehende Zugriffsbestätigung:

Der Administrator kann eine Liste von Zugriffsberechtigungen erstellen. Diese Liste kann sowohl x.25 Adressen als auch die Namen der entfernten Async und ISDN XPORTs enthalten. Wildcards (* und ?) können verwendet werden. Zugangswünsche werden nur akzeptiert, wenn der Rufer in der Liste steht. Diese Liste kann während des Betriebes von XPORT geändert werden, ohne daß man anschließend XPORT neu starten muß.

SMB Ressource & File Access Log:

Dieses Feature erlaubt dem Administrator, alle Zugriffe von außen auf Ressourcen und Daten auf einem SBM Server (wie beim LAN Manager) zu protokollieren. Sowohl erfolgreiche als auch erfolglose Zugriffe werden angezeigt. Es kann bei Bedarf auch während der Laufzeit ein- und ausgeschalten werden.


Weitere Features

Non-Dedicated Use

XPORT benötigt keinen eigenen Computer. In einem DOS PC läuft XPORT im Hintergrund als TSR (Terminate but Stay Resident) Programm. Im OS/2 PC läuft XPORT im Hintergrund als ein Prozeß. Die Standardkonfiguration für 16 gleichzeitige Sessions benötigt unter DOS 82kB internen Speicher.

Time Cutting

XPORT kann so eingestellt werden, daß es nach einer gewissen Leerlaufzeit der Verbindung automatisch jene beendet und erst wieder bei Gebrauch aufbaut. Die Leerlaufzeit hängt normalerweise davon ab, wie lange man für den Verbindungsaufbau braucht. für X.25 und ISDN kann das recht kurz sein, wird aber bei asynchroner Übertragung länger sein.

X.25 PAD

Die X.25 Version von XPORT unterstützt standardmäßig 3-X PAD. Das ist ein Assembler/Disassembler-Paket, der den X.3, x.28 und X.29 Standards entspricht. Dadurch kann XPORT für alle NetBIOS Terminal Emulatoren ein 3-X PAD sein.

Ein entferntes Netzwerk kann die XPORT 3-X PAD Funktion zusammen mit einem NetBIOS Terminal Emulator verwenden, um sich über X.25 mit einem Gastcomputer mit eingebautem PAD zu verbinden. Zur gleichen Zeit kann ein anderer PC aus dem selben entfernten LAN die XPORT NetBIOS Routerfunktion verwenden, um sich mit einem Fileserver auf einem anderen Netz zu verbinden.

Verwaltung

Dem Netzwerkadministrator werden Werkzeuge zur Überwachung und Verwaltung des WAN zur Verfügung gestellt, die das Datenaufkommen, die Kompression und auftretende Fehler angezeigen. XPORT-Router können nicht nur von lokalen LANs sondern von jedem LAN im WAN verwaltet werden.

XHELP

XHELP ist ein zusätzliches Werkzeug zur zentralen Verwaltung mehrerer XPORT Router, die sich auf einem anderen LAN befinden. Ein Generaladministrator kann dadurch sehr einfach die XPORT Router in allen angeknüpften LANs verwalten, und kann auf diese Weise sehr leicht Hilfe und Unterstützung geben.

XHELP beinhaltet:


Umgebung

Unterstützte Netzwerkbetriebssysteme: Unterstützte Übertragungsmodi: XPORT läuft unter folgenden Betriebssystemen:
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